Am Montagnachmittag, dem 30. März 2026, wurde die Feuerwehr Barßel um 15:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Ortsteil Barßelermoor alarmiert.
Vor Ort waren zwei Elektrofahrzeuge miteinander kollidiert. Infolge des Aufpralls lösten beide Fahrzeuge eigenständig einen sogenannten eCall aus. Dieses automatische Notrufsystem übermittelt bei einem Unfall selbstständig relevante Daten wie Standort und Fahrzeuginformationen an die zuständige Leitstelle in Oldenburg.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Insassen die Fahrzeuge bereits eigenständig verlassen. Sie wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Die Aufgaben der Feuerwehr konzentrierten sich auf die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das fachgerechte Deaktivieren der Hochvoltsysteme der beteiligten Fahrzeuge. Ziel dieser Maßnahmen ist es, Gefahren durch die in den Traktionsbatterien gespeicherte elektrische Energie auszuschließen.
Eine besondere Herausforderung stellte sich bei einem der Fahrzeuge dar: Aufgrund der Unfallschäden war die vorgesehene Feuerwehrtrennstelle nicht mehr zugänglich. In solchen Fällen ist ein angepasstes und sicheres Vorgehen erforderlich.
Gerade hier zeigte sich der hohe Ausbildungsstand der Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Barßel beschäftigt sich bereits seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema Elektromobilität im Einsatzdienst. Durch regelmäßige Schulungen und Übungen konnten die Maßnahmen routiniert und sicher durchgeführt werden.
Der Einsatz konnte nach Abschluss aller Sicherungsmaßnahmen beendet werden.
Direkt im Anschluss des Verkehrsunfalls wurde der Feuerwehr Barßel eine Ölspur gemeldet, die sich über viel km im Gemeindegebiet erstreckt. Aufgrund der enormen Länge der Ölspur wurde dieser Einsatz direkt an ein Fachunternehmen übergeben.
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